Jochen Schnepf   Bildender Künstler

Meine Kunst verstehe ich in erster Linie als angewandte Forschung
Jochen Schnepf als Kind

Kunst ist für mich der Zugang zu Erkenntnissen, bei denen das kausale, das lineare Denken versagt. Intuition und Assoziation entziehen sich nur zu gerne unserer Kontrolle. Wir sprechen dann von "das fühlt sich gut an" oder von "ich hatte gleich so eine Ahnung". Einsichten, für deren Erklärung uns schlicht die Worte fehlen.

Mein Forschungsraum liegt zwischen Bewusstsein und Unterbewusstem. Ein Raum für angewandte Forschung. Im Alltag kennen wir als Beispiel den orientierungslosen Zustand beim Aufwachen, wenn wir für einen kurzen Moment keinen Plan haben, ob die Story grade real ist oder ein Traum.

Diesem vor der Welt verborgenen Wissen will ich eine Gestalt geben. Jedes Projekt, jedes Bild erweitert meinen visuellen Wortschatz – was nicht zwangsläufig heißt, dass ich mich deshalb besser mitteilen könnte. Eine Expedition in das Menschsein, die niemals enden wird. Und wissen Sie was?

Das ist gut so.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). "Was wenn die Natur die Spielregeln ändert?" Die Serie "Tentakel" 2019
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). "Blau" aus der Werkserie "Pixel" 2018
Propriano, Golfe du Valinco
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). "Voll die Matrix" aus der CGI-Werkserie "Wirklichkeit" 2017

Werkserien und Projekte

  • Tentakel
    Ein Kunstprojekt, ein Experiment. Stachel geformt aus reinem Porzellan, bei 1.200 Grad gebrannt. Eine fiktive Spezies. Tödlich, selbst unsterblich ... grausam schön.
  • Pixel
    Pixel, die semantische DNA. Lebende Zitate die zum Bild gehören, auch wenn sie es längst überwunden haben. Dekonstruktion bis reine Farben verbleiben.
  • Wirklichkeit
    Ein CGI-Kunstprojekt, Computer Generated Images. Digitale Imagination, teils unter Rückgriff auf die Erfahrungen mit der Werkserie Deep Blue Sea.
  • Deep Blue Sea
    Digitale Gene als Zitat biologischer Gene. Ich habe lange versucht, dafür bildhafte Entsprechungen zu finden: Die verborgene Mathematik in der Natur.

Sie haben Interesse, Fragen, Kritik?

Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch

(0611) 13 702 706

Ausstellungen

2019 Tatorte Kunst - Wiesbaden - Gruppe - Skulptur & Fotografie

2019 Schön hier Festival - Geisenheim - Gruppe - Mixed Media

2018 Farbe | Pixel | Things - Wiesbaden - Gruppe - Mixed Media

2018 Tatorte Kunst - Wiesbaden - Gruppe - Mixed Media

2017 Tatorte Kunst - Wiesbaden - Gruppe - CGI

2017 Rheingauer Kunstverein - Gruppe - Fotografie

2017 Impulsräume - Geisenheim - Einzel - Relief

2016 Tatorte Kunst - Wiesbaden - Gruppe - Relief

2014 Krebsmühle Oberursel - Einzel - Fotografie

2013 Tatorte Kunst - Wiesbaden - Gruppe - Fotografie

2012 Haus am Dom - Frankfurt - Gruppe - Video

2011 Spurensuche Eltville - Einzel - Fotografie

2011 Kunstfenster Geisenheim - Gruppe - Fotografie

2010 Langehof Eltville - Einzel - Fotografie


Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). FARBE - PIXEL - THINGS Wiesbaden 2018 | Ausstellung mit Nora Katthöfer und Sylvia von Bernstorff