Inhalte, Geschichten, Emotionen


"Authentisch sein" bedeutet "Gesehen werden"

Neulich hat mich ein Zeitungsartikel angesprochen. Es ging um Isabelle Geoffroy, weltbekannt als "Zaz". Die französische Sängerin, die etliche die neue Edith Piaf nennen. Der Titel des Beitrages war "Authentisch und nahbar". Kurz und bündig, das Wesentliche war damit gesagt.

Ich bin ein Fan von Zaz, das ist die eine Hälfte der Geschichte. Die andere ist, dass Isabelle Geoffroy das widerspiegelt, wovon ich bei meiner Arbeit überzeugt bin: Authentisch sein ist nicht nur im Zwischenmenschlichen wichtig. Sichtbar sein, echt sein. Dasselbe gilt genauso im Geschäftsleben.

Authentisch - echt - glaubhaft

Als Texter sammle ich Wörter und ihre Beziehungen, um den Klang und die Nuancierung von Texten zu schärfen. Für "authentisch" sind das mittlerweile 24 verbundene Begriffe. Die ersten fünf zeichnen bereits den dramaturgischen Bogen des Wortes:

echt
aufrichtig
überzeugend
glaubhaft
vertrauenswürdig

Ob bewusst oder unbewusst, die Authentizität eines Menschen ist uns ein Signal für dessen Zuverlässigkeit. Wir werden uns keinem Charakter anvertrauen, der zu wenig von sich preisgibt, den wir schwer einschätzen können. Eine gut erzählte Geschichte dagegen vermittelt Nähe und Sympathie.
 

Mit Worten Werte schöpfen

"StoryTelling", so der Name für diese Schreib-Disziplin, ist nicht nur für Konzerne mit astronomischen Werbebudgets. Emotionale Geschichten sind gerade für Mittelständler und Freiberufler anschaulich zu schreiben: Wo es "menschelt" muss ein Texter nichts Neues erfinden. Nur gut zuhören, alle Sinne öffnen und dann die richtigen Worte finden. Wie als Beispiel für das Möbelhaus Krebsmühle GmbH in Oberursel.

Diese Bildgeschichte im Andenken an Helmut Schmidt ist im Panoptikum Hamburg entstanden.

Audiopraline by Jochen Schnepf auf Soundcloud   Jochen Schnepf Videos bei Youtube